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10/04 2014

Mein Vater feierte seinen 60. Geburtstag

Vor einiger Zeit hat mein Vater seinen 60. Geburtstag gefeiert. Da es in unserer Familie lang keine richtige Feier mehr gab, sollte sein runder Geburtstag ein Anlass hierzu sein. Schon ein paar Wochen vor dem Termin der Fete fingen mein Vater und meine Mutter zu planen an. Eine Gaststätte mieten, die Gästeliste erstellen und für das richtige Menü sorgen, all das und noch viel mehr musste getan werden. Glücklicherweise ist alles rund gelaufen, so dass die Feier im Großen und Ganzen ein Erfolg war, von dem ich gern berichte.

Als Veranstaltungsort hat sich mein Vater einen Festraum in einer Gaststätte in unserem Nachbarort ausgesucht, mit deren Inhaber er befreundet ist. Das hat den Vorteil, dass wir nicht weit fahren mussten und meine Eltern einen fairen Preis aushandeln konnten. Außerdem hatte auf diese Weise meine Mutter keinen Arbeit mit dem Kochen oder dem Aufräumen nach der Fete. Auch die Inneneinrichtung der Gaststätte war okay. Für meinen Geschmack war sie zwar etwas altmodisch aber immerhin war alles sauber und hell und auch der Platz war ausreichend für alle Gäste. Davon hatte mein Vater etwa 50 geladen, von denen manche leider absagen mussten, darunter auch einige Verwandte von etwas weiter weg, die ich gerne einmal wieder gesehen hätte. Zu den Gästen, die anwesend waren zählten Kollegen und Freunde meines Vaters, Verwandte und Nachbarn. Viele Gesichter von ihnen kannte ich und es waren Leute jeder Altersgruppe anwesend. So hat, denke ich, jeder gute Gesprächspartner gefunden und meinem Vater hat man die Freude in seinem Gesicht richtig angesehen, als er Bekannte begrüßen konnte, die er lang nicht mehr gesehen hat. Außerdem waren ein paar Kinder da, die allgemein für gute Stimmung gesorgt haben.
Die Feier fing an mit einem Sektempfang und etwas später, als alle Gäste eingetrudelt waren und jeder seinen Platz gefunden hatte, gab es nach einer kleinen Willkommensrede meines Vaters hausgemachte Hühnersuppe als Vorspeise, die allen recht gut geschmeckt hat, allerdings nichts für Vegetarier war. Danach war erst einmal wieder Zeit zum Plaudern und Lachen und ein paar Gäste nutzten die Gelegenheit, Vorträge, die sie für meinen Vater vorbereitet hatten, zum Besten zu geben. Darunter war zum Beispiel ein selbst geschriebenes Gedicht von dem besten Freund meines Vaters und ein Ständchen von der Tochter meines Bruders. Auch meine Mutter hatte eine kleine Rede für ihn vorbereitet, bei der mir fast sogar die Tränen gekommen wären. Nach all dem startete der Hauptgang. Es gab ein großzügiges Buffet, was, wie ich finde, für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Von verschiedenen Fleischsorten über Nudeln und einen Auflauf bis hin zu einer großen Auswahl an Salaten wurde alles geboten, was das Herz begehrt. Insgesamt war der Hauptgang ein voller Erfolg und jeder hat sich gerne etwas nachgeholt. Zum Nachtisch etwas später ließ es sich der Koch nicht nehmen, mit einer mit Wunderkerzen versehenen Torte meinen Vater persönlich seine Glückwünsche auszurichten – eine sehr nette Geste, wie ich finde.
Mit vielen spaßigen Gesprächen und Anekdoten alter Bekannter verlief der Nachmittag weiter sehr amüsant, wobei jedoch auch das ein oder andere Mal ernste Themen zur Sprache gekommen sind. Die gute Laune allerdings ließ sich niemand verderben.

Später, als die meisten Gäste mit vollem Magen und guter Laune die Feier verlassen hatten, nutzte mein Vater die Gelegenheit, seine Vielzahl an Geschenken genauer zu betrachten. Ich tue mich mit der Auswahl passender Geschenke für ihn meist etwas schwer, aber diesmal hatten meine zwei Geschwister und ich schon einige Wochen vorher eine gute Idee: zusammen haben wir unseren Eltern ein Wellness-Wochenende zu zweit in einem Nobelhotel geschenkt und als mein Vater den Gutschein auspackte, war er wirklich erfreut. Seine weiteren Geschenke reichten von Büchern über Kleidung bis hin zu Presentkörben.
Dem Urteil meiner Eltern nach war es eine wirklich gelungene Feier, die meinem Vater als Geburtstagskind viel Spaß bereitet hat. Auch kam bereits die Idee auf, dieses Ereignis beim bevorstehenden 60. Geburtstag meiner Mutter zu wiederholen und wir alle, denke ich, freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

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10/03 2014

Goodbye my Friend – Freunde gehen nie für immer

Es war Mitte November als mein bester Freund Marlon mich mit einer vollkommen absurden Idee überrumpelte.
“Anton, pass auf, Evi und ich werden in die USA auswandern, ich habe dort eine Stelle als Küchenchef in einem namhaften Hotel bekommen.” Ich hielt dies erst für einen Scherz und lachte köstlich auf.” Ja klar, du und USA und ich bin der Kaiser von China.” Verwundert sah mich Marlon an. “Sorry aber das war kein Scherz, Anfang Januar geht es los.”

Vollkommen erschlagen von dem Gedanken, meinen besten Freund zu verlieren, machte ich erstmal einen Spaziergang. Mir wollte es nicht in den Kopf, dass der Mann, mit dem ich noch vor 30 Jahren in der Sandkiste gespielt habe, plötzlich mehrere tausend Kilometer von mir entfernt ein neues Leben beginnt. Ich weiß nicht genau ob es Neid war oder einfach nur tiefe Trauer meinen besten Freund vielleicht nur einmal im Jahr zu sehen.

Nach ein paar Tagen war die Trauer verflogen und ich wußte ich muss eine große Abschiedsfeier für Marlon und Evi organisieren.
Da wir beide Nordlichter sind, findet die Feier auch bei uns im Dorf statt. Ich fragte einen benachbarten Bauern ob dieser uns seine stillgelegte Scheune für diese Sause zur Verfügung stellt und er bejahte.
Fortan verbrachte ich die halbe Zeit des Tages damit, Helfer zu organisieren und Gäste einzuladen. Viel Zeit blieb nicht mehr.
Sofort erklärten sich 6 ehemalige Klassenkameraden dazu bereit, mir zu helfen. Bisweilen hab ich nicht gewußt das ich so gut delegieren konnte.
Ich schickte den einen in den Baumarkt um geeignete Sitzmöbel und Heizstrahler zu kaufen. Der andere organisierte die Deko, wieder einer das Essen und die Getränke. Währenddessen schrieb ich Einladungskarten für die Leute die ich telefonisch nicht erreichen bzw. deren Telefonnummer ich nicht hatte.

Da Marlon und Evi sehr beliebt waren, kamen auch eine Menge Leute zusammen. Allein 100 Partygäste habe ich telefonisch erreicht, 80 haben sofort zugesagt, und 20 erbaten sich noch etwas Gesprächszeit mit ihrem Partner.
Ich machte allen klar wie wichtig mir diese Feier ist und verwies auf eine verbindliche Zusage bis zum 10.12.2013.

Nun kam dieser Tag und ich könnte jetzt noch heulen wenn ich daran denke. Von den 100 geladenen Gästen haben alle zugesagt, von den 50 angeschriebenen Gästen haben alle zugesagt. Alle zu Ehren meines besten Freundes. Ich war überwältigt von soviel Wärme und Zusammenhalt.

Es sei überflüssig zu erwähnen, dass Marlon und Evi von diesem ganzen Trouble nichts mitkriegen sollten.

Meine sechs Helfer und ich werkelten fleißig, schmückten und dekorierten selbst zwischen den Feiertagen.
Nun stand der große Tag vor der Tür, unter dem Vorwand, mit beiden noch ein Bierchen trinken gehen zu wollen, lockte ich Marlon und Evi aus dem Haus.

Nach fünf Minuten: ” Das ist aber nicht der Weg zur Kneipe, wo fahren wir hin?” Schnell beruhigte ich Marlon und gab an noch einen Bekannten abzuholen. Vor der Scheune angekommen, bat ich beide mitauszusteigen. Drückte beiden zwei Seidentücher in die Hand mit der Bitte, diese umzubinden. Marlon grinste nur. Nachdem ich beide in die dunkle Scheune geführt hatte, bat ich sie die Tücher abzunehmen. Mit Blick auf die Dunkelheit starrend, sagte Marlon nur:” und nun, was sollen wir hier?” Wie von Zauberhand ging plötzlich das Licht in der Scheune an und beide blickten auf einen festlich geschmückten Raum mit mehr als 150 Freunden. “Du glaubst doch nicht, dass ich dich ohne etwas fahren lasse,” flüsterte ich gerührt. Nachdem sich alle beruhigt hatten feierten wir die ganze Nacht hindurch. Es gab viel zu erzählen, vorallem von alten Schultagen. Die engsten Freunde führten Sketche auf, sangen Lieder oder gaben Gedichte zum besten. Es muss schon so gegen 3:30 gewesen sein, da stand Evi plötzlich auf. “Darf ich alle einmal um Ruhe bitten?” Sie bedankte sich bei allen Partygästen und machte nochmal klar, wie schwer es für beide ist, uns zu verlassen. Doch der Hammer kam noch: “Wir werden Eltern”, sagte Sie, “eine richtig kleine Familie und wenn es ein Junge wird, möchte ich, dass er Anton heißt”. Ich schluckte und wusste das es für beide der richtige Weg sein wird. Freunde gehen nie für immer.

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10/02 2014

Die Trauerfeier meiner Oma

Die Trauerfeiern sind ein Ereignis, dass mit viel Traurigkeit für den letzten Abschied von den Liebsten sorgt. Gerade deswegen habe ich die Trauerfeier meiner Oma so gestaltet, dass sie mit viel Würde in eine andere Welt reist. Mit viel Schmerz wollte ich von meiner Oma Abschied nehmen, weil sie immer für mich besonders war. Die Trauerfeier hab ich mit anderen Angehörigen angemessen realisiert. Bereits an dem Gottesdienst war jeder Moment nur meiner Oma gewidmet. Zum letzten Mal wollten wir alles geben, damit unsere liebe Oma alles bekommt, was sie verdient hat. Die Liebe, die wir von ihr bekommen haben, wollte ich ihr an diesem Tag einigermaßen zurückgeben. An dem Gottesdienst liefen Lieder, die unsere Oma liebevoll durch das Leben begleitet haben. Am meisten wurde die Liederwahl in dem Bereich der Balladen von Whitney Houston. Mit einem bezaubernden Stimm hat unsere Oma immer die Balladen mitgesungen. Meine Oma war eine liebevolle, nette und höfliche Dame. Sie half immer jeder Person, sodass sie im Leben viele Freunde gewonnen hat. Sie war durch ihre nette Art in unserem Viertel bekannt.

Da sie Lehrerin war, kamen auch einige ihrer Schüler zum Gottesdienst. Die Kirche war bei der Trauerfeier bis zu dem letzten Platz besetzt. Zur Trauerfeier kamen rund hundert Personen. Auf jeden Gesicht war Trauer und Schmerz bemerkbar. Wir alle wussten, dass wir eine wichtige Person im Leben verloren haben. Bei dem Gottesdienst waren die Leute in Schwarz angezogen. Jeder von uns hatte eine Blume in der Hand. Meine Oma liebte unterschiedliche Blumen, jede Blume war in einer unterschiedlichen Farbe und Form. Dies war ein Symbol für die Toleranz, die meine Oma vielen Schülern beigebracht hat. Meine Oma war eine moderne und liebevolle Dame, die immer weit aus den Rahmen des Lebens geschaut hat. Nach ihrem Wunsch wurde sie angemessen beigesetzt. Nach dem Gottesdienst sollten wir nach ihren Wunsch die Urne leeren. In diesem Sinn fuhren wir in das Dorf, wo sie geboren wurde. Unsere Oma liebte die Freiheit, die sie im Dorf seit der Kindheit an genossen hat. Die Natur und ein nah gelegener Fluss haben sie mit unserem Opa zusammengebracht. An diesem Fluss hatten sie sich vor fünfzig Jahren kennengelernt. Dieser Fluss war der Ort, wo wir die Urne leeren sollten. Sie hat diesen Ort gewählt, weil sie mit der Natur verbunden sein wollte. Die Freiheit hat meine Oma immer fasziniert, sie hatte einen einfachen Lebenstil. Bis zum Ende lebte sie genussvoll und ausgefüllt. Auf diese Weise erfüllten wir ihr den Wunsch und gaben ihr die Berührung der Freiheit.

Nach der Beisetzung haben wir einen Leichenschmaus organisiert. Der Leichenschmaus wurde etwas fröhlicher organisiert. Jeder Moment lief nach dem Wunsch meiner Oma. Obwohl wir von Schmerz und Trauer erfüllt waren, mussten wir uns nach ihren Worten richten. Sie wollte keine Tränen und Leid, wenn wir Abschied von ihr nehmen. Sie hat immer gesagt, dass, wenn der Moment kommt, wir das Leben feiern und an sie mit viel Energie denken und zurückschauen. Dies haben wir auch gemacht, nach der Beisetzung wurde ein Leichenschmaus in einer bunten Umgebung organisiert. Auf den Tischen standen viele frische Rosen. Der Boden war mit bunten Luftballons erfüllt. Jede Ecke wurde als ein erfreulicher Ort dekoriert. Im Hintergrund liefen Balladen, die uns an sie und ihre Liebe erinnert haben. Auf den Tischen befanden sich Gerichte, die meine Oma immer gekocht hat. Es war traurig zu wissen, dass die Speißen nur Kopien der genußvollen Nahrung von Oma waren. Wir alle haben uns viel Mühe gegeben, dass die Trauerfeier so läuft, wie es Oma gewünscht hat. Die letzten Momente wurden durch einen Videoclip und viele Bildern von Oma gekrönt. Die schönsten Bilder aus Omas Jugend bis zum hohen Alter wurden an einen Ort gestellt. Ein Video mit Omas letzten Geburtstag war das Ende der Trauerfeier. Nach diesem Moment hat sich jeder in seine Gedanken zurückgezogen. Jeder von uns hatte seine Weise, um sich mit der Situation anzulegen. Der traurige Moment und die Erkenntnis, dass Oma nicht mehr unter uns ist, raubte mir den Atem und brachte die letzte Träne auf mein Gesicht.

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9/01 2014

Alle Jahre wieder

Dieses Jahr fand unsere Weihnachtsfeier an einem Donnerstag, 10 Tage vor Weihnachten statt. Wir trafen uns gegen 18:00 Uhr in einem Restaurant in unserem Ort, das für gehobene deutsche Küche bekannt ist. Das Ambiente war wirklich außergewöhnlich: Der Gastraum war eine alte Mühle, die mit viel Liebe zum Detail restauriert worden ist, selbstverständlich von oben bis unten Weihnachtlich geschmückt. Ein offener Kamin und die vielen entzündeten Kerzen ließen direkt die richtige Stimmung aufkommen, als meine 35 Kollegen und ich mit einem Glas Hugo begrüßt wurden. In lockerer Atmosphäre wurde über Dies und Das gesprochen, als es um viertel vor sieben mit dem Essen losging. Aufgetischt wurde ein drei Gänge Menü, das sich jeder eine Woche zuvor selber zusammengestellt hat. Als Vorspeise konnte man zum Beispiel wählen zwischen einem ackerfrischen Feldsalat mit lauwarmen Kartoffel-Speck-Dressing oder einer Kürbissuppe, mit knusprig gerösteten Croutons. Bei den Hauptgerichten hatte man bei vier Alternativen die Qual der Wahl. So gab es medium gebratenes Rumpsteak mit Speckbohnen und Bratkartoffeln, Norwegisches Seelachsfilet mit Lauchgemüse und Kartoffeln, Hirschmedaillons mit Rotkohl und Spätzle oder Gänsekeule mit gefülltem Bratapfel, Rotkohl und Kartoffelklößen. Abgerundet wurde dieses Mahl mit Vanilleeis mit Malagafrüchten oder gebackenen Apfelringen. Meine persönliche Wahl viel auf die Suppe, das Eis mit den Malagafrüchten und natürlich die Gans, denn wenn man mal ehrlich ist, die macht man sich eher selten zu Hause während des restlichen Jahres.

Es war von allem reichlich, und von Niemandem aus dem Kollegenkreis gab es Klagen zu berichten, was nur für den guten Ruf der Küche spricht. Aber natürlich kamen auch die Getränke nicht zu kurz. Grundsätzlich hatten wir freie Auswahl, was es zu trinken sein durfte, allerdings wurden uns zum Essen ein deutscher Dornfelder und Grauburgunder, und ein Spanischer Temperanillo empfohlen. Und nach dem Essen musste erst mal ein Kaffee oder Cappuccino her, der Bauch fühlte sich doch sehr voll an!
Bei uns in der Firma ist es Tradition, dass die Kollegen, die im vergangenen Jahr in das Unternehmen eingetreten sind, eine kleine Showeinlage aufführen müssen. In den letzten Jahren gab es ganz unterschiedliche Ansätze, dieser Anforderung gerecht zu werden, von einem auswendig gelernten Weihnachtsgedicht, über eine Tanzeinlage, bis hin zu der schauspielerisch etwas anders interpretierten Erzählung der Weihnachtsgeschichte war schon alles dabei. Dieses Jahr jedoch wurde von unseren vier neuen Kollegen selber gedichtet. Besonders schön dabei war, dass sich jeder Kollege aus dem Betrieb in diesem Gedicht wiedergefunden hat, so etwas gab es vorher auch noch nicht. Diese Idee kam so gut an, dass wir nun am überlegen sind, die Regeln zu ändern, so dass ab sofort bei jeder kommenden Weihnachtsfeier etwas selbst Gedichtetes vorgetragen werden muss.

Danach war der so genannte offizielle Teil vorbei, die Herren lockerten die Krawatten und die Sitzordnung wurde über den Haufen geworfen. Da die Belegschaft an 4 großen Tischen saß, war es so ein leichtes, auch mit den anderen Abteilungen in Kontakt zu treten und mit jedem ein Wort zu wechseln. Obwohl es in diesem Jahr etwas besinnlicher zu ging, da kein DJ gebucht war, war es doch ein sehr schöner Abend, an dem man sich auch mal über andere Dinge als die Arbeit mit den Kollegen unterhalten konnte.
Auch wenn sich viele der Mitarbeiter gegen 23:00 Uhr verabschiedeten, da fast alle am nächsten Tag arbeiten mussten, so blieb doch kleiner Teil bis 2:00 Uhr in der Nacht gemütlich zusammen sitzen.

Es war rundum eine gelungene Veranstaltung, die grade für die Stimmung innerhalb der Firma zum jetzigen Zeitpunkt sehr wichtig war.

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29/11 2013

Der Sohn meiner Bekannten feierte vor Kurzem seine Bar Mitzwa

Vor kurzem wurde ich von einer Bekannten zu einer Bar Mitzwa eingeladen. Die Bar Mitzwa bezeichnet im jüdischen Brauchtum, den Tag an dem ein Junge seine religiöse Mündigkeit bekommt.Natürlich gibt es die Bar Mitzwa auch bei Mädchen. Allerdings hat meine Bekannte einen Sohn. Und so kam es, dass viele Menschen zusammen den Tag seiner Bar Mitzwa gefeiert haben. Wie die Bar Mitzwa vom Sohn meiner Bekannten ablief und wie die anschließende Feier war, erzähle ich euch jetzt!
An dem Tag seiner Bar Mitzwa wird der Junge ein vollständiges Mitglied der jüdischen Gemeinde und ab dann wird er zum Minyan dazugezählt. Der Minyan steht für die erforderliche Mindestanzahl von zehn Männern, um im jüdischen Glauben einen Gottesdienst zu feiern. Allerdings erhält der Junge mit diesem Recht auch einige Pflichten. So muss er ab dem Tag seiner Bar Mitzwa alle 248 Gebote und 365 Verbote aus der Torah befolgen. Zusätzlich dazu muss er beim gemeinschaftlichen Gebet den Gebetsschal Tallith und beim Morgengebet den Gebetsriemen Tefillin anlegen.

Nach dem der Sohn meiner Bekannten soweit war, wurde aus der Torah vorgetragen. Dazu musste der Sohn einen Prophetentext singend und auf Hebräisch vortragen. Das Ganze natürlich auswendig. Aber von Anspannung war nichts zu spüren und so verlief der Vortrag flüssig und fehlerfrei. Anschließend bedankte er sich bei seinen Eltern, dass Sie für sein bisheriges Handeln verantwortlich waren. Und er bedankte sich bei seinen Lehrern. Abschließend sagte der Rabbiner auch noch ein paar feierliche Worte, mit denen er das Fest einleitete. Bei der nicht nur Honigkuchen und Branntwein gereicht werden sollten.

Zu meiner Überraschung fand die Feier seiner Bar Mitzwa nicht im privaten Rahmen statt. Anders als bei den Christen wurden auch Bekannte und Freunde zu der Feier eingeladen. Allerdings sollte keine Verschwendung passieren, sondern es sollte ein Mittelweg von Zahl der Personen und Aufwand passieren. Zudem wurde der Sohn meiner Bekannten sehr gefeiert. So wurde der Sohn meiner Bekannten wie ein Bräutigam verehrt und ist ab diesem Tag in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen worden, schließlich darf er nun aus der Bar Mitzwa vorlesen und diese auch auslegen. Das ist die höchste religiöse Handlung im Judentum. Die Feier bestand aus einem prächtigen Festessen. Dazu wurde viel gesungen und getanzt. Natürlich durften auch ein paar Spiele nicht fehlen.

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26/11 2013

Der 90. Geburtstag unseres Uropas

Mein Uropa ist ein wirklich erstaunlicher Mann. Was der schon alles in seinem Leben durchgemacht hat, kann niemand wiedergeben. Nur er kann es erzählen. Das macht er auch immer wieder sehr gut und fesselt uns alle dann immer mit seinen Geschichten. Aber nun wollte ich ja eigentlich erzählen, was wir alles an seinem 90. Geburtstag unternommen haben. Wir haben uns nämlich etwas tolles einfallen lassen. Dieser Tag durfte nicht einfach so vergehen. Wir mieteten den Gemeindesaal um die Feier zu begehen. Da mein Uropa 90 Jahre alt wurde, konnten auch einige Menschen nicht mehr teilnehmen. Eine davon ist die Uroma. Aber wir mussten alles schön gestalten, damit Uropa einfach einen schönen Tag im Kreise seiner Liebsten verbringen kann. Aber was schenkt man eigentlich einem Mann der schon alles hat. Auch die Gästeliste stellte eine echte Herausforderung dar.

Wir wollten alles gut durchdenken und es sollte niemand vergessen werden. Also meine Oma ist die älteste von 4 Geschwistern. Sie ist jetzt 70 Jahre alt und da war sehr viel zu organisieren. Da aber auch meine Oma nicht mehr so viel machen konnte, haben wir uns bereiterklärt zu helfen. Meine Mutter ist 50 Jahre und hat noch drei Geschwister. Ich bin 30 und habe lediglich noch eine Schwester. Wir haben aber dennoch viele Einladungen verschickt. Mein Uropa sollte Gelegenheit bekommen, sich einen Eindruck zu verschaffen, was er alles in seinem Leben erreicht hat. Wir bekamen auch sehr viele Zusagen, denn niemand wollte sich diese Feier entgehen lassen. Da wir aber mittlerweile in alle Herrenländer verstreut sind, ist es gar nicht so einfach alle zusammen zu bekommen. Aber dennoch ist es uns gelungen. Am Schluss waren wir 70 Leute und das war fast alles Familie.

Nun ging es an die Menüvorbereitungen. Diese sollten stimmen und auch ganz nach Uropas Geschmack sein. Wir überlegten uns ein Buffet. Da mussten wir nicht viel machen und konnten uns auf andere Dinge konzentrieren. Schnell hatten wir auch den richtigen Lieferanten ausgemacht. Der kochte wie es Uropa gewohnt ist. Meine Oma hat sich noch einmal Überwunden und den besten Kuchen aller Zeiten gebacken. So konnten auch wir uns mit anstellen und lernen. Sie hatte sich immer dagegen gesträubt, dass jemand ihre Rezepte erfuhr aber nun wollte sie es auch. Wir durften also beim Plätzchen- und Kuchenbacken helfen. Das machte uns verdammt stolz und wir schrieben alles auf. Nichts durfte vergessen werden, denn Omas Kuchen und Kekse waren die Leckersten überhaupt. Sie steckte viel Liebe in diese, denn es ging ja um ihren Vater. Aber auch ihre Geschwister waren sehr bemüht und halfen mit.

Die Feier an sich war sehr schön. Wir hatten ein tolles Programm. Vor allem aber die Familie war es, die zusammen war. Es war ein toller Tag. Der Gemeindesaal war ein Ort der Zusammenkunft und des Lachens. Das haben wir am meisten an diesem Abend gemacht. Das beste war allerdings der Auftritt der UrUrEnkel. Denn das hat nicht jede Familie. Wir haben mit den Kindern einen Tanz einstudiert und der war am Tag des Auftrittes wirklich ein Highlight. Meine Tante hat sich auch etwas tolles einfallen lassen. Sie spielte mit Ihrem Mann eine Episode aus Uropas Leben nach. Diese Geschichte kannten wir alle und wir haben herzlich gelacht. So ein toller Tag. Wir hoffen, wir konnten Opa damit wirklich ein schönes Geschenk machen.

Aber auch der Fotograf war da und wir haben alle Aufstellung genommen. Das erste große Familienfest sollte in einem angemessenen Rahmen festgehalten werden. Das hat er auch wirklich gut hinbekommen. Es ist nicht leicht so eine Menschenschar auf einem Foto zu bekommen. Der Fotograf hat uns aber wirklich gut animiert und wir wollten auch alle auf dem Foto sein. Denn in dem Ort kommt es auch nicht so oft vor, dass jemand 90 Jahre alt wird. Wir hoffen ja, wir haben ihn noch ein paar Jahre bei uns. Das Foto hat er dann nachträglich von uns ordentlich gerahmt geschenkt bekommen und er hat sich riesig darüber gefreut.

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22/11 2013

Meine Hochzeit

Mein Freund und ich waren 2 Jahre zusammen, als sich unsere Tochter ankündigte. Für meinen Freund und vorallem für mich ging damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Bis zu dem Zeitpunkt waren wir nicht verheiratet und auch nicht verlobt. Das änderte sich jedoch rasch, denn in einem romantischen Moment machte mein Freund mir den langersehnten Heiratsantrag. Überglücklich sagte ich “Ja” und wenige Wochen später war es dann soweit.

Der Tag der Hochzeit startete früh, denn ich musste zum Friseur. Meine Haare wurden gelockt und anschließend hochgesteckt. Das Make-Up habe ich mir Zuhause selber aufgetragen, denn das gehört zu meinen Hobbys und ich wollte für meinen zukünftigen Mann eine wunderschöne Braut sein. Da ich zu dem Zeitpunkt im siebten Monat schwanger war, hatte ich bei der Kleiderwahl leider nicht so eine große Auswahl, wie manch andere Braut. Trotzdem hatte ich ein wunderschönes champagnerfarbenes Kleid, das mit kleinen Dekorationen sehr festlich aussah.

Unsere Traumhochzeit fand vormittags in einem kleinen Standesamt statt, anschließend fuhren wir und die Gäste zur katholischen Kirche unseres Wohnortes. Die Kirche war festlich in unseren Wunschfarben geschmückt. Zum Einen gab es an den Stirnseiten der Bänke eine Rose, passend zu meinem Kleid, und zum Anderen zierte ein großer Rosenstrauß in den selben Farben den Altar. Unsere 70 Gäste haben schon einige Zeit Platz genommen, als ich mit meinem Vater zum Altar ging. Der für mich emotionalste Moment waren die Blicke meines Mannes, als er mich zum ersten Mal sah. Mit Tränen in den Augen nahm er mich am Altar entgegen und nahm meine zittrige Hand. Wir lächelten uns an und konnten zum ersten Mal an diesem Tag tief durchatmen. Nach der klassischen Zeremonie fuhren wir zum Gemeindehaus unseres Wohnortes, denn dort war alles für die Feier geschmückt. Nach dem Gottesdienst gab es für unsere Gäste ein Kuchenbuffet, um den ersten Hunger zu stillen. Das Highlight an dem Kuchenbuffet war natürlich unsere Hochzeitstorte, die aus einer Himbeer-Buttercreme bestand. Eine gute Freundin von uns hat uns diese wunderschöne Torte zubereitet, denn das ist Ihre Berufung. Mit Rosen und einer Brautpaarfigur verziert wurde diese Torte zu einem Hingucker.

Zwischendurch gab es für uns kleine Überraschungen. Hochzeitsspiele wurden für uns vorbereitet, die wir auch mit Bravour gelöst haben. Es gab ein großes weißes Laken, aus dem wir ein Herz ausschneiden mussten und ein Ratespiel. Bei diesem Ratespiel saßen wir uns gegenüber und mussten mit Handzeichen Fragen zum Anderen beantworten. Für unsere Gäste muss das Spiel sehr amüsant gewesen sein, denn das Gelächter war groß.
Am Abend gab es ein großes Buffet mit klassischen Köstlichkeiten aus Deutschland. Mit Spätzlen, Kartoffelgratin, Kroketten, verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten war für jeden etwas dabei. Wer danach noch hungrig war, konnte sich beim Nachtisch nochmal den Teller auffüllen. Mit Mousse au Chocolat, Welfencreme und Schichtdesserts wollten wir auch wieder allen Gästen gerecht werden. Am sehr späten Abend wurde ein kleines Käsebuffet ausgebaut, wo man den wieder aufkeimenden Hunger bei einem Glas Wein sättigen konnte.

Glücklich aber erschöpft gingen wir nach Hause und ließen den Tag Revue passieren. Für mich und meinen Mann ist es bis heute einer der schönsten Tage unseres Lebens gewesen. Unsere Hochzeit war für uns perfekt und auch unsere Gäste hatten eine Menge Spaß. Ich würde diese Hochzeit immer wieder so feiern, wie wir sie damals gefeiert haben. Der einzige negative Punkt, den ich zu berichten habe, ist über den Ehering. Wie bereits oben erwähnt war ich hochschwanger und in diesem Zustand haben wir auch die Ringe gekauft. Da ich bereits zu diesem Zeitpunkt zugenommen hatte war mir nicht bewusst, dass mir dieser wunderschöne Ring aus Silber mit kleinen Kristallen nicht mehr passen würde. Die Enttäuschung war kurze Zeit nach der Geburt sehr groß, denn der Ring war viel zu groß. Da der Ring gesegnet wurde und mit dem Namen meines Mannes graviert wurde, bedeutet er mir natürlich sehr viel. Ich bewahre ihn im Moment in einem Kistchen Zuhause auf und hoffe, dass ich ihn bald wieder am Ringfinger tragen kann.

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19/11 2013

Cocktailparty bei meiner besten Freundin

Cocktailpartys liegen wieder voll im Trend. Kaum eine Altersgruppe, die sich nicht ab und an den Freuden einer solchen Feier hingibt. Ob im großen Stil und ganz gemütlich in einer kleinen Runde, eine Cocktailparty ist immer willkommen und liefert die Grundlage für einen gelungenen Abend mit Freunden und der Familie. Vor Kurzem hatte ich persönlich das Vergnügen einer Cocktailparty meiner besten Freundin beizuwohnen. Es ging feucht und fröhlich zu und es war ein überaus gelungener Abend.

Bereits am Anfang war die Stimmung fröhlich und ausgelassen. Anwesend waren um die 20 Personen, alle die eingeladen waren sind auch gekommen. Das war das erste Mal seit Langem, dass die gesamte Clique wieder vereint war. Schon allein deswegen fing der Abend gut an. Manche kamen mit Partner und andere allein. So lag es förmlich auf der Hand, dass sich an diesem Abend die ein oder andere Pärchen Konstellation bildete. Einige der Herrschaften sind auch heute noch vereint und denken deshalb besonders gern an diese Party zurück. Über den ganzen Abend, bis tief in die Nacht hinein gab es angeregte Diskussionen. Es wurde gelacht, getrunken und viel getanzt. Streit gab es nicht, alle waren fröhlich und verstanden sich gut.
Gefeiert wurde in der Eigentumswohnung meiner Freundin und ihres Partners. Da beide gut verdienen, haben sie eine recht geräumige Wohnung. 5 Zimmer, zudem ein großes Bad, ein Gäste-WC und eine wundervolle und geräumige Küche. So war für die 20 Gäste ausreichend Platz und keiner musste aufeinander hocken. Die Schar der Gäste verteilte sich gleichmäßig in Küche und Wohnstube.

Als kleine Häppchen wurde Fingerfood gereicht. Hierzu zählten u. A. kleine Gugelhupf Kuchen, herzhafte Snacks, wie etwa russische Eier und natürlich das obligatorische Knabbergebäck wie Salzstangen, Kekse und Chips. Es war also für jeden Geschmack etwas dabei und wer großen Hunger hatte, der konnte sich an einem der zahlreichen Salate bedienen.
Zur Auswahl standen cremige Cocktails, wie etwa der klassische Pina Colada, welcher aus Ananassaft, Kokosmilch, weißem Rum und einem Schuss Sahne besteht. Aber auch die sogenannten klaren Drinks wurden angeboten. Hier zählen u.a. Caipirinha und der Mojito dazu. Für Feinschmecker gab es zusätzlich noch Bloody Mary, welcher aus Tomatensaft, Wodka und Gewürzen besteht.
Die Feier ging bis etwa 4 Uhr am nächsten Morgen. Es blieben fast alle Gäste bis zum Schluss. Da die Party an einem Samstag stattfand, musste auch niemand am nächsten Tag arbeiten. So hatte man die Chance den Abend zu genießen und ganz gemütlich ausklingen zu lassen.

Fazit
Eine Cocktailparty eignet sich für alle Altersgruppen und zu fast jedem Anlass. Nicht immer müssen alkoholische Getränke gereicht werden. Auch eine reiche Auswahl an alkoholfreien Cocktails reicht aus, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Der Kern jeder Feier ist schließlich das Beisammensein. Es geht viel mehr um das Miteinander, als um das Trinken.

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15/11 2013

Die Goldene Hochzeit meiner Großeltern

Seit meiner Kindheit hatte ich ein enges Verhältnis zu meinen Großeltern. Ich hatte immer großen Respekt vor ihrer Lebenserfahrung und bewundere ihre lange Ehe. Denn vor zwei Wochen war die Goldene Hochzeit meiner Großeltern, was ein großes Familienfest bedeutete. Es war ein ruhiger, sonniger Oktobertag und meine Großeltern waren guter Dinge.
Die Feier fand in der Nähe statt in einem gemütlichen ehemaligen Gut. Da der Bekanntenkreis meiner Eltern berufsbedingt groß ist und auch die Familie recht zahlreich vertreten war, kamen wir auf knapp hundert Personen. Mein Großvater war Verwalter des Guts gewesen, bis die Besitzer verkauft hatten und ein Museum daraus wurde. Meine Großeltern kümmern sich heute noch um die Ausstellung und den Museumsshop, sodass die Familie fast darauf bestand, hier zu feiern. Ein wunderbares Ambiente, denn das großzügige Gutshaus ist von einem schönen Park umgeben. Das schöne Wetter konnten wir also auch nutzen und den Sektempfang auf der Terrasse abhalten. Dies war meine Aufgabe. Vor dem Sektempfang ging es aber erst in die Kirche. Mir hat der feierliche Gottesdienst sehr gut gefallen, obwohl ich sonst kaum in die Kirche finde. Der Pfarrer hat eine sehr persönliche, humorvolle und angemessene Predigt erarbeitet, wie ich finde. Überrascht war ich auch, dass nicht die klassische Orgelmusik zu hören war, sondern dass ein Gospelchor mit interessanten südafrikanischen Stücken die feierliche Stimmung unterstrich. Man muss wissen, dass meine Großeltern beide begeisterte Chorsänger waren.
Anschließend ging es in die große Halle des Gutshauses. Ein Catering-Service hatte regionale Spezialitäten vorbereitet. Passend zur Jahreszeit gab es verschiedene Suppen mit Kürbis, Gemüse und Pilzen, außerdem Wirsinggemüse, verschiedenes Wild und diverse Beilagen.
Auch wenn es ein langer Tag für meine Großeltern war, sie sind glücklicherweise noch sehr fit und können noch vieles selbst machen. So ließ es sich meine Großmutter nicht nehmen, ihre berühmte Schokoladentorte zu machen. Die ganze Atmosphäre war sehr locker und fröhlich, eine Band sorgte am Abend für Tanzmusik, ein schöner Ausklang.
Was ich meinen Großeltern geschenkt habe? Zusammen mit meinen Eltern und den beiden Geschwistern haben wir eine mehrtägige Reise nach Rom geschenkt. Denn dort haben die beiden bereits vor vielen Jahren besondere Tage verbracht.

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12/11 2013

Der 30. Geburtstag meines Bruders

Für den 30. Geburtstag meines Bruders hat seine Frau, meine Schwägerin, eine Überraschungsparty für ihn organisiert. Da mein Bruder im Februar Geburtstag hat, gab es leider keine Gartenparty. Es lag noch Schnee, denn er und seine Familie wohnen im Kanton Appenzell am Fuß der Alpen.

Damit die Überraschung auch gelingt hat meine Schwägerin meinen Bruder losgeschickt um noch etwas zu besorgen, ich weiß nicht mehr genau was, Getränke oder so. Meine Mutter, Schwägerin und ich haben dann das Wohnzimmer vorbereitet, Bänke aufgestellt, Dekorationen aufgehängt und so weiter. Die ersten Gäste begannen einzutrudeln.
Meine Schwägerin kriegte eine SMS von meinem Bruder, dass er auf dem Weg nach hause ist. Also haben wir alle Lichter aus gemacht und uns ganz ruhig hingesetzt. Wir hörten gespannt zu wie das Auto meines Bruders in die Einfahrt einbog. Dann plötzlich “Überraschung!”. Mein Bruder machte grosse Augen und freute sich wahnsinnig, dass alle seine Verwandten und Freunde ihm so eine Freude bereiteten.

Nach einer Runde Händeschütteln und Begrüssen wurde es Zeit, die Geschenke auszupacken. Da mein Bruder erst gerade in sein neues Haus gezogen war, schenkte ich ihm ein Besteckservice, schliesslich kann man das ja brauchen. Ich bin sowieso, nebenbei bemerkt, jemand der gerne Sachen zum täglichen Gebrauch und für den Haushalt schenkt. Mein Geschenk kam sehr gut an, hatte es ja auch sorgfältig ausgewählt. Daneben erhielt er noch viele andere Geschenke, Karten, Gutscheine und so weiter. Nach der Bescherung, widmeten sich alle mit grossem Appetit den verschiedenen Kuchen. Für so eine grosse Gesellschaft reicht ein Kuchen nicht und so hatten andere sich auch noch Freiwillig gemeldet und einen Kuchen gebacken. Danach gab es das obligatorische “Happy Birthday” singen bei dem mein Bruder natürlich ungemütlich da sass.

Den Rest des Abends verbrachten alle in geselliger Runde, mit Spässen und Liedern, Anekdoten über meinen Bruder und auch sonst wurde noch viel besprochen, gegessen und getrunken. Bevor sich alle zufrieden und müde auf den weg nach Hause begaben.

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