10
Feb
2014
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Die Trauerfeier meiner Oma

Die Trauerfeiern sind ein Ereignis, dass mit viel Traurigkeit für den letzten Abschied von den Liebsten sorgt. Gerade deswegen habe ich die Trauerfeier meiner Oma so gestaltet, dass sie mit viel Würde in eine andere Welt reist. Mit viel Schmerz wollte ich von meiner Oma Abschied nehmen, weil sie immer für mich besonders war. Die Trauerfeier hab ich mit anderen Angehörigen angemessen realisiert. Bereits an dem Gottesdienst war jeder Moment nur meiner Oma gewidmet. Zum letzten Mal wollten wir alles geben, damit unsere liebe Oma alles bekommt, was sie verdient hat. Die Liebe, die wir von ihr bekommen haben, wollte ich ihr an diesem Tag einigermaßen zurückgeben. An dem Gottesdienst liefen Lieder, die unsere Oma liebevoll durch das Leben begleitet haben. Am meisten wurde die Liederwahl in dem Bereich der Balladen von Whitney Houston. Mit einem bezaubernden Stimm hat unsere Oma immer die Balladen mitgesungen. Meine Oma war eine liebevolle, nette und höfliche Dame. Sie half immer jeder Person, sodass sie im Leben viele Freunde gewonnen hat. Sie war durch ihre nette Art in unserem Viertel bekannt.

Da sie Lehrerin war, kamen auch einige ihrer Schüler zum Gottesdienst. Die Kirche war bei der Trauerfeier bis zu dem letzten Platz besetzt. Zur Trauerfeier kamen rund hundert Personen. Auf jeden Gesicht war Trauer und Schmerz bemerkbar. Wir alle wussten, dass wir eine wichtige Person im Leben verloren haben. Bei dem Gottesdienst waren die Leute in Schwarz angezogen. Jeder von uns hatte eine Blume in der Hand. Meine Oma liebte unterschiedliche Blumen, jede Blume war in einer unterschiedlichen Farbe und Form. Dies war ein Symbol für die Toleranz, die meine Oma vielen Schülern beigebracht hat. Meine Oma war eine moderne und liebevolle Dame, die immer weit aus den Rahmen des Lebens geschaut hat. Nach ihrem Wunsch wurde sie angemessen beigesetzt. Nach dem Gottesdienst sollten wir nach ihren Wunsch die Urne leeren. In diesem Sinn fuhren wir in das Dorf, wo sie geboren wurde. Unsere Oma liebte die Freiheit, die sie im Dorf seit der Kindheit an genossen hat. Die Natur und ein nah gelegener Fluss haben sie mit unserem Opa zusammengebracht. An diesem Fluss hatten sie sich vor fünfzig Jahren kennengelernt. Dieser Fluss war der Ort, wo wir die Urne leeren sollten. Sie hat diesen Ort gewählt, weil sie mit der Natur verbunden sein wollte. Die Freiheit hat meine Oma immer fasziniert, sie hatte einen einfachen Lebenstil. Bis zum Ende lebte sie genussvoll und ausgefüllt. Auf diese Weise erfüllten wir ihr den Wunsch und gaben ihr die Berührung der Freiheit.

Nach der Beisetzung haben wir einen Leichenschmaus organisiert. Der Leichenschmaus wurde etwas fröhlicher organisiert. Jeder Moment lief nach dem Wunsch meiner Oma. Obwohl wir von Schmerz und Trauer erfüllt waren, mussten wir uns nach ihren Worten richten. Sie wollte keine Tränen und Leid, wenn wir Abschied von ihr nehmen. Sie hat immer gesagt, dass, wenn der Moment kommt, wir das Leben feiern und an sie mit viel Energie denken und zurückschauen. Dies haben wir auch gemacht, nach der Beisetzung wurde ein Leichenschmaus in einer bunten Umgebung organisiert. Auf den Tischen standen viele frische Rosen. Der Boden war mit bunten Luftballons erfüllt. Jede Ecke wurde als ein erfreulicher Ort dekoriert. Im Hintergrund liefen Balladen, die uns an sie und ihre Liebe erinnert haben. Auf den Tischen befanden sich Gerichte, die meine Oma immer gekocht hat. Es war traurig zu wissen, dass die Speißen nur Kopien der genußvollen Nahrung von Oma waren. Wir alle haben uns viel Mühe gegeben, dass die Trauerfeier so läuft, wie es Oma gewünscht hat. Die letzten Momente wurden durch einen Videoclip und viele Bildern von Oma gekrönt. Die schönsten Bilder aus Omas Jugend bis zum hohen Alter wurden an einen Ort gestellt. Ein Video mit Omas letzten Geburtstag war das Ende der Trauerfeier. Nach diesem Moment hat sich jeder in seine Gedanken zurückgezogen. Jeder von uns hatte seine Weise, um sich mit der Situation anzulegen. Der traurige Moment und die Erkenntnis, dass Oma nicht mehr unter uns ist, raubte mir den Atem und brachte die letzte Träne auf mein Gesicht.

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